Music meets Politics
August 14, 2008
Gerade habe ich erfahren, dass das Blender Magazin die Musik top ten der amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama and John McCain veröffentlichte.
Was soll ich dazu sagen? Tja, es sieht wohl doch so aus das man so grinst wie die Musik, die man hört. McCain überrascht als eingefleischte ‘Dancing Queen’ und bietet nebenbei den perfekten Soundtrack für die Geeks aller Studentenverbindungen in Kalifornien. Dabei wagt er sich tapfer auf fremdes Terrain, denn jemand der Außenpolitik als eines seiner großen Stärken sieht, kann an ABBA nicht vorbei. Wobei er am Ende doch erkennt das es auch bei Blender nur um Wahlkampf geht und schüttelt so noch zwei bis drei all time American favs aus seinem Ärmel. Fein gemacht!
Auf Obama’s iPod hingegen ist amerikanische Musikgeschichte vertreten wie bei keinem Präsidentschaftskandidaten zuvor. Er weiss was Amerika hören will und lässt sich gar nicht erst auf Peinlichkeiten alla „Take a chance on me“ von ABBA ein. Schließlich hat er es nicht nötig so unterschwellig nach Stimmen zu betteln. Ja, Obama weiss wie er die Gemüter stillt und gibt mit seiner Nummer 10, belegt mit will.i.am’s „Yes we can“, seinen krönenden Propaganda Abschluss. Hm, Schade das es „I’ve got a crush on Obama“ nicht geschafft hat.
After all, I wonder who won that battle.
Der Artikel im Blender Magazin ist zu finden unter:
http://www.blender.com/WhiteHouseDJBattle/articles/39518.aspx
Der Artikel kommt mit einer herrlichen Karikatur, allein deshalb lohnt es sich schon reinzuschauen.
Ja, und wie. Und dass McCain sich nicht wirklich in der Musik auskennt wird natürlich mit dem all-time-favourite des 5-jährigen POW-Aufenthalts erklärt.
Ein Präsident der Musik nicht mag? Schreckliche Vorstellung.
Doch auch McCain kann sich weiterbilden. Damit dass für seine campaign auch gut verläuft macht er das auch mal untypisch in Richtung rap. Ja, richtig: rap.
Denn Daddy Yankee ist sein neuer Favorit und gar nicht gangsta. Wenn Obama sich mit so einem rapper öffentlich zeigte wäre er weg vom Fenster aber kann ja nicht jeder ein amerikanischer Held sein. Ein Held für Krieg und komische Musik…